Mein kurzer doch ehrlicher Kommentar - 29.11.2012

Arbeitslosigkeit sinkt leicht auf 2751 Millionen

Welch ein Glück! Nachdem Anfang des Jahres noch ungefähr 3 Milliarden Deutsche arbeitslos waren, sind es nun noch 2,7 Milliarden. Der galaktische Rat hat beschlossen, die Nürnberger Sternenkreuzerflotte weiter auszubauen und hat somit einigen wenigen auserwählten Deutschen quer durch die Galaxis die Chance gegeben, sich auf ihren Heimatplaneten zu begeben und Arbeit zu finden. Desweiteren gibt es politische Entwarnung. Nachdem befürchtet wurde, dass ein drittel der 24 Milliarden Menschen der chinesischen Bevölkerung illegal ein Wurmloch zwischen unserem Sonnensystem und Vegeta 311-a benutzt, konnten Abfangpatrouillen mit Stützpunkt auf einem Neptunmond die Sicherheitslücke schließen.

Deutschland enthält sich in UN-Abstimmung über Palästina

Mit Erbsünden ist das so eine Sache. Sie bewegt Menschen dazu, regelmäßig in ein dunkles Gebäude zu laufen und um ihr Seelenheil zu bitten oder man enthält sich bei Abstimmungen. Das Dilemma liegt auf der Hand: Hätte unsere Regierung sich für den Antrag der Palästinenser ausgesprochen, wäre die Angst eines antijudaistischen Images so groß gewesen, dass man gleich aus purer Resignation und Verzweiflung die alten Fahnen aus dem Keller hätte holen können. Antiamerikanismus und Antijudaismus sind eben wieder in Mode, die Verteufelung Israels wieder salonfähig. Bei einem „Nein“ wäre es ein Statement gegen den Versuch geworden, die Welt mit omnipräsenter Liebe und Harmonie zu füllen. Als vorbelasteter Staat sollte man sich daher lieber enthalten und feststellen, dass man von der Geschichte in Nahost anscheinend wenig Ahnung hat.

Klum-Kopie mit Blut und einer Scheibe Dschungelcamp

Klum Kopie? Check. Blut? Check. Eine Scheibe Dschungelcamp? Check. Der Artikel soll zwar ein neues Sternchen am Modelhimmel vorstellen, aber ich konnte einfach nicht aufhören, mir ständig Lara Croft vorzustellen. Eine angeblich gut aussehende Frau, die mit Martial Arts und perfekt choreographierten, akrobatischen Einlagen ein Camp mitten im Nirgendwo (gemietetes und designtes Studiogelände) von C-, D- und E-Promis vertrimmt, wäre allerdings tatsächlich ein Grund zum Einschalten.

Kritiker empört über «weichgespülten» Armutsbericht

Ich werde demnächst meinen gesamten Bekannten- und Freundeskreis dazu auffordern, in ihrer Steuererklärung mal unangenehme Dinge wegzulassen. Muss ja nicht jeder wissen, dass es in meinem Haushalt so kacke läuft. Ich lebe halt total über meine Verhältnisse. Kann ich auch nix dafür. Wenn ich dann rechtliche Probleme (Steuerhinterziehung und so ein Käse) bekommen sollte, werde ich das einzig geltende, offenbar legitime Argument liefern: „Das mach ich eigentlich immer so?!“ und vom Finanzamt erwarten, dass eine Antwort wie etwa „Achso...na dann...schönen Tag noch!“ kommt. Halten diese Sesselmisteln eigentlich jeden für absolut verbrannt im Schädel? Das sind Methoden, die an Russlands Erklärung zu Tschernobyl erinnern. Lachhaft und nicht akzeptabel für jemanden, der mich angeblich repräsentieren soll. Das ist mir peinlich vor den Augen der Welt.

"Deepwater Horizon“ Amerikanische Regierung boykottiert Ölkonzern BP

Nanu? Das hätte ich in der Tat nicht erwartet. Ich dachte bisher immer, dass ein Konzern einfach das macht, worauf er Lust hat. Quasi wie Jupiter oder Darth Vader oder Berlusconi. Nachdem ungefähr 270 Millionen Liter Rohöl ins Meer gelaufen sind und unzählige Lebewesen dafür büßen mussten, trifft es den Verantwortlichen nun da, wo es weh tut: Am Portemonnaie. Neben dem völlig gerechtfertigten Boykott (macht eigentlich noch wer mit? Irgendwer in Europa oder so?) hätte direkt nach dem Patzer auch eine moralische Instanz eingeschaltet werden sollen. Ich rede nicht von Ethikgremien oder sowas, sondern von einem Eimer und einem Paar Handschuhe für die Verantwortlichen, die selber mit anpacken müssen. Wenn der Chef einer Schlosser- oder Schreinerfirma ein Geländer falsch rum montiert, muss er's ja auch wieder selber abbauen und sich die Hände schmutzig machen. Ach wisst ihr was – nehmt ihnen die Handschuhe!

JRR Tolkiens "Hobbit" - Er könnte Deutscher sein

Das....wow...die beste Vorlage seit langem, mir mein Lästermaul über eine Titelauswahl zu zerreißen:

Nachdem Gandalf der Zauberer Polizeikommisar Günther und 13 Zwerge Bergarbeiter aus dem Ruhrpott bei Bilbo Beutlin Richard Schmidt einfallen, um ihn dazu zu überreden, einen gestohlenen Schatz einen Bebauungsantrag nicht forstwirtschaftlich genutzter Waldfläche zurückzuholen, brechen sie gemeinsam auf. Bilbo Richard findet einen Ring Gamsbart-Hut, der später an Frodo Beutlin Franz Schmidt überreicht wird. Hobbits Die Schmidts wohnen im Auenland in Köln/Porz und bilden die Grundlage für eine der großartigsten FantasyHeimatgeschichten unserer Zeit. „Der Hobbit“ „Das Leben des Richard Schmidt“ bildet die Grundlage zu den Erzählungen aus der Reihe „Der Herr der Ringe“ „Franz und der Kleintierzuchtverein“. In der Trilogie geht es um die Reise des Frodo Beutlin, Franz Schmidts Antrag zum Beitritt in den Kleintierzuchtverein, der nach einem Besuch von Gandalf Komissar Günther den einen Ring Gamsbarthut zurück zum Schicksalsberg Trachtenladen bringen soll, und dort den dunklen Herrscher Sauron Einzelhandelskaufmann Xaver durch die Zerstörung des Rings zu vernichten Rückgabe des Artikels in den finanziellen Ruin zu stürzen.

Wegen der Bayern droht eine langweilige Saison

Warum die Saison durch die Bayern langweilig ist? Mir fallen nicht viele Gründe ein. Außer 90 minuten lang Dauerschleife: „Auf geht’s Bayern schießt ein Tor, schießt ein Tor, schießt ein Tooor...“, den permanent- pernetrant-unnötigen Großaufnahmen von Uli Hoeneß, der fast schon nationalistischen Inszenierung des Freistaates, der Tatsache, dass junge Talente gekauft und auf die Bank gesetzt werden und dadurch der Sport zu einem „pay to win“ Prinzip verkommt, weil die Moderatoren in ekstatisch-einseitiger Manier pro Bayern verbal-onanieren oder weil sich jeder Schiedsrichter vor dem Pfeifkonzert fürchtet, sollte er auch nur einen Freistoß für eine „Saupreissen-Horde“ geben. Ich weiß es nicht. Vielleicht sind es auch die „Fans“, die auf „Neid“ verweisen, wobei Sympathie zu einem Fußballverein wenig mit Neid zu tun hat. Wer hält mich davon ab, mir einfach einen Bayernschal zu kaufen? Ich würde sagen meine gute Erziehung.


Danke für diesen schönen Morgen

29.11.12 13:50

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